
Was der Test 3/2025 zeigte, worauf du achten solltest und welche Wasserkocher von Bosch und WMF zur Test-Klasse passen.
Die Stiftung Warentest hat in Heft 3/2025 von test 13 Wasserkocher und 2 Heißwasserspender geprüft (veröffentlicht am 26.02.2025). Die Preise lagen zwischen 25 und 175 Euro. Insgesamt zehn Geräte sind „gut“, die restlichen „befriedigend“. Sieben Geräte lassen eine Temperatur einstellen; Modelle mit Temperaturwahl kosten im Schnitt etwa doppelt so viel wie solche ohne.
Die Einzelergebnisse mit Noten sind bei test.de kostenpflichtig. Deshalb nennen wir hier keine Noten, die wir nicht belegen können, sondern zeigen sechs gängige Wasserkocher von Bosch und WMF, die zur Testklasse passen. Diese Geräte haben wir nicht selbst getestet; die Angaben stammen von den Herstellern. Mehr Küchengeräte findest du auf der Startseite von Küchen-Test.de.
| Modell | Eckdaten | Preis* |
|---|---|---|
| Bosch MyMoment TWK2M161 | Tassenanzeige · Kalkfilter | 35,82 € |
| WMF Stelio 1,7 L | Edelstahl matt · 1,7 L | 42,39 € |
| Bosch TWK8613P | Temperaturwahl · Warmhalten | 67,26 € |
| Bosch TWK7203 | 7 Temperaturstufen · Warmhalten 30 min | 89,95 € |
| WMF Kineo | 40–100 °C · 5-°C-Stufen | 107,19 € |
| WMF Lumero | Temperaturwahl · 1,6 L | 119,99 € |
Preis-EinstiegDer Bosch MyMoment TWK2M161 ist der günstigste Wasserkocher dieser Auswahl. Er hat eine Tassenanzeige, einen entnehmbaren Kalkfilter, Trockengehschutz, Abschaltautomatik und Überhitzungsschutz. Der Deckel öffnet auf Knopfdruck, die Wasserstandsanzeige ist gut ablesbar. Eine Temperaturwahl hat er nicht.
Fazit: Der solide Basis-Kocher für wenig Geld.
EdelstahlDer WMF Stelio ist ein Wasserkocher aus mattem Cromargan-Edelstahl mit 1,7 Litern Fassungsvermögen. Er hat Trockenlauf- und Überhitzungsschutz, Kochstoppautomatik und Deckelverriegelung sowie einen rutschfesten Griff. Der Heizvorgang lässt sich durch Abnehmen vom Sockel unterbrechen.
Fazit: Edelstahl-Optik und Sicherheitsfunktionen zum kleinen Preis.
Mit TemperaturwahlDer Bosch TWK8613P bietet eine Temperaturwahl und eine Warmhaltefunktion bei 1,5 Litern Fassungsvermögen. Abschaltautomatik und Überhitzungsschutz sind vorhanden. Wer Tee oder Babynahrung bei bestimmten Temperaturen zubereitet, spart sich damit das Abkühlen.
Fazit: Der Einstieg in die Temperaturwahl.
7 TemperaturenDer Bosch TWK7203 hat sieben Temperatureinstellungen (TemperatureControl7), eine Warmhaltefunktion, die das Wasser bis zu 30 Minuten heiß hält, ein doppelwandiges Gehäuse und ein Touch-Display. Er fasst 1,7 Liter und leistet 2.200 Watt.
Fazit: Für Teetrinker und Kaffeefreunde mit präzisen Temperaturwünschen.
Live-AnzeigeBeim WMF Kineo lässt sich die Temperatur in 5-°C-Schritten zwischen 40 und 100 °C wählen. Eine Live-Temperaturanzeige zeigt während des Kochens die aktuelle Wassertemperatur. Er hat 3.000 Watt, einen Kalkfilter sowie Trockenlauf- und Überhitzungsschutz und fasst 0,5 bis 1,6 Liter.
Fazit: Die präzise Temperatur-Variante mit Anzeige.
PremiumDer WMF Lumero ist ein Wasserkocher mit Temperatureinstellung, 1,6 Litern Fassungsvermögen, Edelstahl-Kalkfilter und 3.000 Watt Leistung. Er ist das teuerste Modell in dieser Auswahl und gehört zum Premium-Segment.
Fazit: Edelstahl-Qualität und Temperaturwahl für höhere Ansprüche.
Zwei Geräte fielen laut Stiftung Warentest wegen Schadstoffen auf. Neue Wasserkocher solltest du deshalb vor dem ersten Gebrauch ein- oder zweimal mit Wasser auskochen und das Wasser weggießen. Kalkfilter und Heizspirale gehören zur Pflege, ein Kocher mit abnehmbarem Filter ist leichter zu reinigen.
Wer nur Tee, Nudeln und Instantsuppe zubereitet, braucht keine Temperaturwahl. Sie lohnt sich für grünen Tee (rund 70 bis 80 °C), Babynahrung und Kaffee aus Handfilter oder French Press. Beachte, dass Modelle mit Temperaturwahl laut Test im Schnitt doppelt so teuer sind.
Edelstahl ist robust und leicht zu reinigen, Glas zeigt den Kalk deutlicher, Kunststoff ist leicht und günstig. Für Singles reichen 1,2 bis 1,5 Liter, für Familien 1,7 Liter. Achte auf eine gut lesbare Wasserstandsanzeige und eine Mindestfüllmenge, die zu deinem Bedarf passt.
Achte auf Füllmenge, Wasserstandsanzeige, Kalkfilter, Sicherheitsfunktionen (Trockenlaufschutz, Abschaltautomatik) und die Verarbeitung. Ein standfester Sockel und ein gut ablesbarer Wasserstand sind im Alltag wichtiger als die letzte Wattzahl. Mit Temperaturwahl zahlst du mehr, sparst aber das Abkühlen von Wasser für Tee und Babynahrung.
Kalk senkt die Lebensdauer des Heizelements und verlängert die Kochzeit. Entkalke je nach Wasserhärte alle vier bis acht Wochen mit Zitronensäure oder Essigessenz nach Herstellerangabe. Spüle mehrmals nach und koche danach einmal klares Wasser auf. Die Außenseite wischst du mit einem feuchten Tuch ab, den Sockel nie ins Wasser tauchen.
Fülle den neuen Wasserkocher bis zur Maximalmarke, koche das Wasser einmal auf und gieße es weg. Wiederhole das ein- bis zweimal. So spülst du Produktionsrückstände aus und der Geruch des neuen Geräts verschwindet. Der Stiftung Warentest war das Thema Schadstoffe wichtig, deshalb solltest du das erste Wasser nicht trinken.
Die Leistung liegt bei den meisten Geräten zwischen 2.200 und 3.000 Watt. Mehr Watt bedeuten eine kürzere Kochdauer, aber nicht automatisch weniger Stromverbrauch. Die Geräuschentwicklung beurteilten im Test drei Testpersonen subjektiv. Ein Kalkfilter im Ausguss verhindert Kalkflocken in der Tasse, du musst ihn aber regelmäßig reinigen.
In Deutschland ist das Wasser regional sehr unterschiedlich hart. Bei hartem Wasser setzt sich schneller Kalk ab, der das Heizelement belastet und die Kochdauer verlängert. Du kannst die Wasserhärte bei deinem Wasserversorger erfragen. Ein Kalkfilter im Ausguss fängt Flocken ab, ersetzt aber das Entkalken nicht. Bei sehr hartem Wasser lohnt sich ein Modell mit gut zugänglichem, abnehmbarem Filter und einer weiten Einfüllöffnung, die du mit der Hand erreichst.
Ein Wasserkocher ist effizienter als ein Topf auf dem Herd. Wichtiger als die Wattzahl ist, dass du nur die benötigte Menge erhitzt. Tassenanzeige oder Mindestfüllmenge helfen dabei, unnötig viel Wasser zu vermeiden. Der Stromverbrauch war im Test ein Teil der Umwelteigenschaften.
In Heft 3/2025 wurden 13 Wasserkocher und 2 Heißwasserspender bewertet: Kochen und Warmhalten, Handhabung, Umwelteigenschaften, Schadstoffe und Sicherheit.
Laut test.de sind insgesamt zehn der Geräte gut, die restlichen befriedigend. Die Einzelergebnisse sind kostenpflichtig.
Wasserproben wurden unter anderem auf Aluminium, Chrom und Bisphenol A untersucht. Zwei Geräte fielen wegen Schadstoffen auf.
Für grünen Tee, Babynahrung und Kaffee aus dem Handfilter ja. Für Tee und Nudeln ist das nicht nötig. Modelle mit Temperaturwahl kosten im Schnitt etwa doppelt so viel.
Je nach Wasserhärte alle vier bis acht Wochen. Bei hartem Wasser öfter.
Im Test lagen die Preise zwischen 25 und 175 Euro. Solide Geräte gibt es ab rund 35 Euro, mit Temperaturwahl ab etwa 65 Euro.