
Was der Test 7/2021 zeigte, worauf du achten solltest und welche Stabmixer zur Test-Klasse passen.
Die Stiftung Warentest hat in Heft 7/2021 von test (veröffentlicht am 22.06.2021) 15 kabelgebundene Stabmixer geprüft. Die Hälfte der Modelle sind Sets mit Zubehör, die übrigen sind Solo-Geräte, teils mit Messbecher. Ein Gerät ist „sehr gut“, zehn sind „gut“, vier „befriedigend“. Die Preise lagen zwischen 17 und 175 Euro. Als günstige Empfehlung nennt test einen Mixstab für 17 Euro mit der Note 1,9, der nicht viel schlechter abschneidet als der fast dreimal so teure Testsieger.
Die Einzelergebnisse sind bei test.de kostenpflichtig, deshalb nennen wir keine Noten und keinen Testsieger. Der Test ist von 2021, die Erkenntnisse zu Funktion, Handhabung und Zubehör gelten weiter. Wir zeigen sechs gängige Stabmixer von Bosch und Braun, die zur Testklasse passen. Diese Geräte haben wir nicht selbst getestet; die Angaben stammen von den Herstellern. Mehr Küchengeräte findest du auf der Startseite von Küchen-Test.de.
| Modell | Eckdaten | Preis* |
|---|---|---|
| Bosch ErgoMixx | 600 W · 12 Stufen + Turbo | 36,99 € |
| Braun MultiQuick 5 (600 ml) | 1.000 W · ActiveBlade | 39,90 € |
| Braun MultiQuick 5 Vario | MultiQuick 5 Vario · Edelstahl-Mixfuß | 49,90 € |
| Braun MultiQuick 5 Pro | 1.000 W · 25 Stufen | 54,90 € |
| Braun MultiQuick 7 | ActiveBlade · SmartSpeed | 73,30 € |
| Braun MultiQuick 9 | 1.200 W · Standmixer-Aufsatz 1.250 ml | 109,89 € |
Preis-EinstiegDer Bosch ErgoMixx hat 600 Watt, zwölf Stufen plus Turbotaste und das Vier-Klingen-Messer QuattroBlade. Der Edelstahl-Mixfuß ist spülmaschinengeeignet. Mix- und Messbecher sowie Zerkleinerer gehören laut Anbieter zum Lieferumfang.
Fazit: Der günstige Allrounder mit Zerkleinerer.
Einstieg von BraunDer Braun MultiQuick 5 hat einen 1.000-Watt-Motor und das ActiveBlade-System mit auf- und abbeweglicher Klinge. Das PowerBell-Plus-System mit zusätzlicher Klinge vergrößert die Schnittfläche. Ein variables Geschwindigkeitsrad regelt die Leistung, der Mixfuß besteht aus Edelstahl.
Fazit: Starker Einstieg mit Markenhersteller und Messbecher.
VarioDer Braun MQ 5235WH ist ein Stabmixer der MultiQuick-5-Vario-Serie mit Edelstahl-Mixfuß. Er bietet Zubehör und ein variables Geschwindigkeitsrad für feines Pürieren von Suppen, Soßen und Babynahrung.
Fazit: Der Klassiker unter den Braun-Stabmixern.
Mit ZubehörDer Braun MultiQuick 5 Pro hat 25 Geschwindigkeiten, einen Zerkleinerer, einen Schneebesen und ein EasyClick-System für schnellen Zubehörwechsel. Das PowerBell-Plus-System und der 1.000-Watt-Motor sorgen für feine Ergebnisse bei Suppen, Smoothies und Babynahrung.
Fazit: Das Set für alle, die Zubehör ohne Aufpreis wollen.
ActiveBladeDer Braun MultiQuick 7 MQ 7045X nutzt die ActiveBlade-Technologie, bei der sich die Klinge vertikal bewegt, um hartes Mixgut zu zerkleinern. Advanced SmartSpeed regelt die Geschwindigkeit per Druck am Griff, die SplashControl-Technologie soll Spritzer verringern. Der Mixfuß aus Edelstahl ist abnehmbar.
Fazit: Für alle, die feinste Ergebnisse und Spritzschutz wollen.
PremiumDer Braun MultiQuick 9 ist das stärkste und teuerste Gerät dieser Auswahl: 1.200 Watt Motorleistung und ein Standmixer-Aufsatz mit 1.250 ml. So kannst du den Stabmixer auch als kleinen Standmixer für Smoothies und Eis nutzen.
Fazit: Der Stabmixer, der auch Standmixer ist.
Das Zubehör wurde nur exemplarisch auf seine Funktion geprüft und floss nicht in das Qualitätsurteil ein. Schlusslicht war laut test der teuerste Stab im Test, der im Smoothie viele Fasern hinterließ und Zwiebeln zu Mus zerquetschte.
Stabmixer sind ideal für Smoothies, Babybrei und rohe Gemüsesuppe. Die guten Geräte mit Zubehör sind laut test so nützlich wie kleine Küchenmaschinen: Mit Zerkleinerer hackst du Kräuter und Zwiebeln, mit dem Schneebesen schlägst du Sahne. Wer Eis oder Nüsse zerkleinern möchte, greift besser zu einem Standmixer.
Die Wattzahlen reichen von 160 Watt beim klassischen ESGE-Zauberstab bis 1.000 Watt bei Bosch- und Braun-Modellen. Entscheidend ist, wie gut das Messer arbeitet und wie das Gerät in der Hand liegt. Ein hoher Wattwert allein sagt nichts über die Qualität des Pürierens aus. Achte auf Messergeometrie, Geschwindigkeitsregelung und Spritzschutz.
Ein Mixfuß aus Edelstahl ist robust und hitzebeständig. Du kannst damit direkt im Topf pürieren, ohne den Topfboden zu zerkratzen, wenn er eine Schutzglocke hat. Kunststoff ist leichter und günstiger, kann aber bei heißen Zutaten verfärben. Nimm den Mixfuß nach Gebrauch ab und reinige ihn in der Spülmaschine, wenn der Hersteller das erlaubt.
Ein Messbecher ist ein Muss, weil er einen sicheren Behälter beim Pürieren bietet. Ein Zerkleinerer ist nützlich für Zwiebeln, Kräuter und Nüsse. Ein Schneebesen ersetzt einen Handmixer für kleine Mengen Sahne. Prüfe, ob das Zubehör spülmaschinenfest ist, denn das erleichtert die Reinigung deutlich. Weiteres Zubehör wie Kartoffelstampfer oder Standmixer-Aufsatz lohnt sich nur, wenn du es häufig nutzt.
Tauche den Mixfuß vollständig ein, bevor du den Schalter drückst, und bewege ihn langsam auf und ab. Pürierst du im Topf, nimm ihn vom Herd. Verwende einen hohen Becher, damit nichts spritzt, und beginne auf niedriger Stufe. Schalte das Gerät aus, bevor du es aus der Flüssigkeit hebst.
Der Stabmixer ist platzsparend, schnell einsatzbereit und lässt sich direkt im Topf nutzen. Der Standmixer eignet sich für große Mengen, Eis und feine Smoothies, braucht aber mehr Platz. Wer gelegentlich Suppen püriert, kommt mit einem Stabmixer aus. Für Smoothies ist unser Standmixer-Vergleich die bessere Wahl.
Ziehe vor dem Reinigen den Stecker und tauche den Motorblock nie ins Wasser. Achte auf scharfe Messer beim Reinigen. Lass das Gerät nicht länger laufen, als der Hersteller erlaubt, damit der Motor nicht überhitzt. Prüfe das Kabel auf Schäden und halte Kinder fern.
Für Babybrei eignet sich ein Stabmixer mit sauberem Mixfuß, der sich gut reinigen lässt. Koche Gemüse weich, püriere es mit etwas Kochwasser und lass es abkühlen. Verwende kein Gerät, dessen Mixfuß Spuren von Verfärbung oder Rost zeigt. Reinige den Fuß unmittelbar nach Gebrauch, damit sich keine Reste festsetzen.
Achte auf Leistung, Geschwindigkeitsregelung, Mixfuß-Material, Zubehör (Zerkleinerer, Schneebesen, Messbecher), Gewicht und Griff. Ein guter Stabmixer muss nicht teuer sein: Laut test lag eine gute Empfehlung bei 17 Euro. Rechne bei Zubehör und Marke mit 35 bis 110 Euro.
In Heft 7/2021 wurden 15 kabelgebundene Stabmixer bewertet, davon sieben Sets und acht Solo-Geräte.
Ein Gerät ist sehr gut, zehn sind gut und vier befriedigend.
Die Preise lagen zwischen 17 und 175 Euro. Eine günstige Empfehlung kostete 17 Euro und erreichte die Note 1,9.
Für Smoothies, Babybrei und rohe Gemüsesuppe. Mit Zubehör zerkleinern sie auch Kräuter und Zwiebeln.
Die Wattzahlen reichen von 160 bis 1.000 Watt. Entscheidend sind Messer, Regelung und Handhabung, nicht allein die Leistung.
Stecker ziehen, Mixfuß abnehmen und spülen oder in die Spülmaschine geben. Den Motorblock nur feucht abwischen.