
Was der Test zu PTFE-freien Pfannen zeigte, worauf du achten solltest und welche Modelle zur Test-Klasse passen.
Die Stiftung Warentest hat im Dezember 2024 (Heft 1/2025 von test) 13 Pfannen mit 28 cm Durchmesser geprüft, die ohne PTFE-Beschichtung (Teflon) auskommen. Die Modelle stammen von Discountern sowie Marken wie Fissler, Rösle, Schulte-Ufer und Woll. Die Preise lagen zwischen 16,99 und 189 Euro, gute Pfannen ohne PTFE gibt es laut Test ab etwa 65 Euro. Nur zwei der 13 Pfannen sind „gut“, die Noten reichen von „gut“ bis „mangelhaft“.
Schadstoffe waren bei keinem Modell auffällig. Beim Dauer-Stresstest der Keramikbeschichtung hielten aber nur wenige Pfannen bis zum Ende durch. Die Einzelergebnisse sind bei test.de kostenpflichtig, deshalb nennen wir keine Noten. Wir zeigen sechs gängige Pfannen ohne PTFE und erklären, worauf du achten solltest. Diese Geräte haben wir nicht selbst getestet; die Angaben stammen von den Herstellern. Mehr Küchenthemen findest du auf der Startseite von Küchen-Test.de.
| Modell | Eckdaten | Preis* |
|---|---|---|
| Fissler Essential Black | 28 cm · Keramik | 36,64 € |
| ZWIEGER Keramikpfanne | 28 cm · ohne PTFE und PFOA | 37,99 € |
| Woll Eco Lite QXR | 28 cm · 7 cm Rand | 57,99 € |
| Rösle Silence Pro ProCeraPlus | 28 cm · Edelstahl 18/10 | 69,95 € |
| Fissler Ceratal Evo Comfort | 28 cm · Keramik | 82,42 € |
| Fissler Ceratal Comfort | 28 cm · Aluminium | 87,19 € |
Preis-EinstiegDie Fissler Essential Black hat 28 cm Durchmesser, eine keramische Antihaftbeschichtung und einen Induktionsboden. Der Griff ist ergonomisch und nietenfrei in der Innenseite. Fissler gehört zu den Marken, die im Stiftung-Warentest-Pfannentest vertreten waren; welches Modell wie abschnitt, ist bezahlpflichtig.
Fazit: Der günstige Einstieg von einem Markenhersteller.
PFAS-freiDie ZWIEGER Keramikpfanne ist laut Anbieter ohne PTFE und PFOA gefertigt und PFAS-frei. Sie besteht aus Aluguss mit vollflächigem Edelstahlboden, hat eine fein-raue Keramikstruktur und eignet sich für alle Herdarten einschließlich Induktion.
Fazit: Die günstige Alternative ohne PFAS.
Hoher RandDie Woll Eco Lite QXR ist eine Hochrandpfanne mit 7 cm hohem Rand aus 100 % recyceltem Aluminium. Die QXR-Antihaftversiegelung ist PFAS-frei, die Pfanne ist induktionsgeeignet, spülmaschinengeeignet und mit abnehmbarem Stiel bis 300 °C backofenfest. Woll war mit seinen Pfannen im Test vertreten.
Fazit: Die flexible Pfanne mit abnehmbarem Stiel.
EdelstahlDie Rösle Silence Pro mit ProCeraPlus-Beschichtung ist eine Bratpfanne aus Edelstahl 18/10 mit 28 cm Durchmesser. Rösle war mit seinen Pfannen im Stiftung-Warentest-Test vertreten. Details zu Beschichtung und Boden entnimmst du der Amazon-Produktseite.
Fazit: Edelstahl-Pfanne mit Keramik-Antihaft von einem Markenhersteller.
Hoher RandDie Fissler Ceratal Evo Comfort hat eine Keramikbeschichtung, einen hohen konischen Rand und den Cookstar-Boden für alle Herdarten einschließlich Induktion. Sie wird in Deutschland gefertigt und ist für 28 cm Bratfläche ausgelegt.
Fazit: Komfort-Pfanne für Familien mit großem Rand.
PremiumDie Fissler Ceratal Comfort besteht aus Aluminium mit Ceratal-Keramikbeschichtung und Cookstar-Boden. Hoher Rand und große Bratfläche bieten viel Platz, die Antihaftwirkung wird vom Hersteller als sehr gut für Fleisch, Gemüse und Eierspeisen beschrieben. Made in Germany.
Fazit: Die Premium-Pfanne mit Keramik-Antihaft für alle Herdarten.
Die Stiftung Warentest hat nur Pfannen ohne PTFE-Beschichtung gewählt, weil bei Herstellung und Entsorgung PFAS freigesetzt werden können, von denen einige als krebserregend verdächtigt werden. Alternativen sind Keramikbeschichtungen, versiegeltes Aluminium oder Edelstahl und Gusseisen. Keramik bietet guten Antihaft-Effekt, verliert aber mit der Zeit an Wirkung, wenn du zu stark erhitzt oder die Pfanne grob reinigst.
Auf Induktionsfeldern zeigten sich im Test große Unterschiede. Ein Modell wies Temperaturunterschiede von bis zu 200 Grad am Boden auf. Achte darauf, dass der Boden plan ist und einen kräftigen Magnetkern hat. Kaufe eine Pfanne mit einem Durchmesser, der zu deinem Kochfeld passt, und prüfe, ob der Hersteller die Induktionseignung ausdrücklich angibt.
Alu-Pfannen sind leicht und erwärmen sich schnell, aber nicht alle sind induktionsgeeignet. Edelstahl ist robust und sehr langlebig, braucht aber mehr Fett und Technik beim Braten. Gusseisen speichert Wärme lange und ist nahezu unverwüstlich, ist aber schwer. Keramikbeschichtete Pfannen sind für Einsteiger ideal, solange du schonend damit umgehst.
28 cm sind ein guter Standard für zwei bis vier Personen. Größere Pfannen brauchen Platz auf dem Kochfeld, kleinere sind für Spiegeleier und Einzelportionen. Ein hoher Rand hilft bei Pfannengerichten mit Soße. Ein Griff, der nicht heiß wird, und nietenfreie Innenseiten erleichtern die Reinigung.
Auch wenn Hersteller „spülmaschinengeeignet“ angeben, hält die Beschichtung von Hand gereinigt meist länger. Im Test lief ein Spülmaschinenzyklus als Teil der Beschichtungsprüfung, die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich. Verwende ein mildes Spülmittel und einen weichen Schwamm und trockne die Pfanne ab, bevor du sie wegstellst.
Teuer heißt nicht automatisch besser. Im Test lagen gute Pfannen schon ab etwa 65 Euro, und das Preisband reichte von 16,99 bis 189 Euro. Entscheidend sind Haltbarkeit der Beschichtung, Wärmeverteilung und Handhabung. Wer seine Pfanne gut pflegt, kommt mit einem mittleren Preis oft am besten weg.
Achte auf PFAS-freie Beschichtung, Induktionseignung, Durchmesser, Randhöhe, Griff und Gewicht. Prüfe, ob die Pfanne backofenfest ist, wenn du sie im Ofen nutzen willst, und ob sie spülmaschinengeeignet ist. Lies die Pflegehinweise und rechne mit einer Nutzungsdauer von einigen Jahren, nicht Jahrzehnten, bei Beschichtungen.
13 Pfannen mit 28 cm Durchmesser ohne PTFE-Beschichtung, unter anderem von Fissler, Rösle, Schulte-Ufer und Woll sowie Discounter-Modelle.
Nur zwei der 13 Pfannen erhalten das Qualitätsurteil „gut“. Die Noten reichen von gut bis mangelhaft.
Nein. Laut Stiftung Warentest waren Schadstoffe bei keinem Modell auffällig; geprüft wurde auf PFAS und Schwermetalle.
Die Preise lagen zwischen 16,99 und 189 Euro. Gute beschichtete Pfannen ohne PTFE gibt es laut Test ab etwa 65 Euro.
Das hängt von Pflege und Hitze ab. Im Dauer-Stresstest hielten nur wenige Pfannen bis zum Ende durch.
Ja, aber die Unterschiede sind groß. Ein Modell zeigte Temperaturunterschiede von bis zu 200 Grad am Boden.